Das kulturelle Altstadtfest in Karlsruhe
Freitag, den 30.06.2017 sowie Samstag, den 01.07.2017, im Karlsruher Dörfle

ECKKULTURdörfle ist das Karlsruher Altstadtfest, das Karlsruhe schon seit langem fehlt!
Der ehrenamtliche Verein „ECKKULTURdörfle e.V.“ hat sich 2016 gegründet, um dieses Fest zu einer dauerhaften Größe in Karlsruhes Kulturlandschaft zu machen. Auch im zweiten Anlauf können wieder alle mit ihren Projekten, Institutionen und Ideen dabei sein! Ob Hoffest, Ausstellung, Konzert oder sonstige Kulturprojekte - die kulturellen Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos.

Im Anschluss an das überaus erfolgreiche Dörfle Open Air im Jahr 2015, das im Rahmen des Karls­ruher Stadtgeburtstag als Stadtteilprojekt gefördert wurde, beschlossen ansässige Kulturinstitutionen, wie der BBK, die GEDOK und das Studentenzentrum Z10 ein jährlich stattfindendes kulturelles Altstadtfest auf den Straßen und in den Höfen des Karlsruher „Dörfle“ zu schaffen. Leitidee war hierbei von Beginn an ein möglichst vielfältiges und integratives Kunst- und Kulturfestival zu organisieren, dass von der Privatperson bis hin zum ansässigen Unternehmer allen Interessierten die Möglichkeit zur Beteiligung bietet.

Nach einem großartigen Auftakt im Jahr 2016 werden auch zum zweiten Mal im Jahr 2017 die Straßen und Höfe des Dörfle mit Aktionen, Kleinkunst und Geselligkeit gefüllt; die Räumlichkeiten von Unternehmen, sozialen und kulturellen Einrichtungen und Gastronomie eröffnen Möglichkeiten für Ausstellungen, offene Türen, Lesungen, Livemusik und Kultur jeder erdenklichen Art.

 

Ausstellung im Kaplus50, ab 23.3. 2017- Oktober 2017 - Jörg Reimann: It’s about time, Fotografie

Einladung zur Vernissage am 23. März 2017, um 19 Uhr

Einführung: Peter Gautel

Zeit lässt sich nur in ihren Wirkungen darstellen… Dies zeigt der Fotograf und Wissenschaftler Jörg Reimann in verschiedenartiger Weise:  durch Panoramaaufnahmen von Straßenzügen, in großem zeitlichen Abstand fotografiert; durch Fotos von Piktogrammen/Werbeträgern in unterschiedlichen Abnutzungszuständen. Die Ausstellung ist die aktualisierte Version der Ausstellung  im Landgericht Baden-Baden, 2016.Siehe auch http://reimannjoerg.de/.http://reimannjoerg.de

Vita:

J.R. (* 1944) beschäftigt sich seit seiner Jugend intensiv mit Fotografie. Er studierte Ingenieurwissenschaften und war (und ist noch) im Bereich der naturwissenschaftlichen Forschung tätig.

Die Fotografie hat ihn nie losgelassen; selbst in seinen wissenschaftlichen Arbeiten waren bildgebende Messverfahren oft wesentlicher Bestandteil. Die Fotografie wurde Mitte der neunziger Jahre wieder zum privaten Schwerpunkt, als er begann die morbide Ästhetik der verlassenen Fabrikhallen der ehemaligen Industrieanlage IWKA zu fotografieren, dem jetzigen Ort des Karlsruher Zentrums für Kunst und Medientechnologie, ZKM.

Hierdurch kam es zu einer Zusammenarbeit mit Künstlern in großen Gruppen-Projekten, speziell das PROJEKT 99,9999999999999% AUS LEEREM RAUM von 1989 hatte eine enorme Resonanz und wesentlichen Einfluss auf die Standortwahl des ZKM. (Das Buch 99,9% und mehr, von J.R. ist bei der Vernissage zum Sonderpreis erhältlich) Nach Jahren der Konzentration auf kommerzielle Fotografie wandte sich J.R. wieder verstärkt der freien künstlerischen Fotografie zu. Bei der 1. Fotobiennale Achern (5. - 8. 5. 2016) belegte er den dritten Platz.

Zur Ausstellung:

Zeit kann zwar höchst genau gemessen werden, aber sichtbar machen kann man sie nicht. Die Fotografie kann zumindest die Wirkungen der Zeit zeigen. Dieses Thema ist Herausforderung für den Fotografen und Wissenschaftler Jörg Reimann. In teils großformatigen Fotoarbeiten wird das Thema auf verschiedenartige Weise interpretiert:  Unscheinbare Motive aus der Natur und dem Umfeld der Menschen werden zu Symbolen der Zeit und Vergänglichkeit, Sattelitenschüsseln kontrastieren bröckelnde alte Bürgerhausfassaden, Panoramaaufnahmen von Straßenzügen, in großem zeitlichen Abstand fotografiert, zeigen die Veränderungen im Leben der Menschen. Und Sequenzen von Fotos mit Fußgängerpiktogrammen visualisieren das Fortschreiten der Zeit durch das zunehmende Verschwinden der Strukturen.

Es ist der Blickwinkel auf das oft scheinbar Unscheinbare, das zum anregenden Bild wird.

 

 

nach dem ersten erfolgreichen gemeinsamen Frühstück im letzten Jahr fanden sich auf Wunsch der damaligen Teilnehmer  am 16. Juni 2016 erneut  ca 50  Mitglieder aus diesmal erfreulichen sechs AWO Stadtbezirken zusammen mit  Mitgliedern des Clubs 50+  und dem OV Grötzingen zu einem zweiten gemeinsamen  „Arbeitsfrühstück“  mit Mitgliedern des Kreisvorstandes ein.  Ein Arbeitsfrühstück  sollte neben den guten Dingen für den Magen natürlich auch mit sinnvollem  Inhalt erfüllt werden. Wir erinnern uns.  Ziel des Frühstücks war damals wie heute, dass  Mitglieder und nicht nur die Vorsitzenden  in lockerer Gesprächsrunde über die alltäglichen Probleme in  den Begegnungsstätten sprechen und gemeinsam über Lösungen zur Weiterorientierung der Stadtbezirke nachdenken.

Foto: Lustig

 Die im letzten Jahr behandelten Punkte standen nun auf dem Prüfstand

  • haben sich interne Probleme inzwischen gebessert?
  • wurden Wünsche und Vorstellungen von damals in die Tat umgesetzt?
  • Welche neuen Ideen wurden inzwischen entwickelt?
  • Was ist in den Begegnungsstätten schlechter geworden – was hat sich gebessert?
  • Was ist uns Mitgliedern wichtig – was wollten wir immer schon einmal sagen?

 Und tatsächlich hat sich bei einigen Stadtbezirksgruppen einiges verbessert oder zumindest nicht verschlechtert. Manche haben sogar Mitgliederzuwachs bekommen.  Es gibt inzwischen den gewünschten Beamer u. Leinwand für Vorträge und Filme zum Ausleihen, Infoveranstaltungen werden vermehrt angeboten, man hat z.B. auch die Möglichkeit genutzt, aus einem anderen AWO Stadtbezirk einen Musiker oder jemand  der Mundartgeschichten vortragen kann, zu sich in die Nachmittagsstunde einzuladen. Es besteht  weiterhin die Möglichkeit , seinen Stadtbezirk persönlich oder zumindest  durch einen Flyer beim Fest der Völkerverständigung vorzustellen.Auch  werden  (noch vereinzelt) stadtteilübergreifende Ausflugsfahrten durchgeführt,, um das Ganze finanzierbar zu machen und sich die Organisation zu teilen.

 Vieles ändert sich wie man sieht und kann doch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auch bei Stadtbezirken, bei denen momentan noch die Situation einigermaßen rosig aussieht, sich von heute auf morgen alles ändern kann: „Wir sind halt nicht mehr die Jüngsten“ wie eine Teilnehmerin treffend feststellte. Diese Tatsache ist wohl  mit ein Grund dafür, dass  die beim letzten Frühstück  gewünschten gegenseitigen Besuche leider doch nicht stattgefunden haben. Auch die Nichtteilnahme am gemeinsamen Herbstfest oder Fest der Völkerverständigung sind  wohl  als Zeichen der altersbedingten Immobilität und nicht als Mangel der  Solidarität anzusehen. An einigen internen Problemen in einzelnen Stadtbezirksgruppen wie bspw.  mangelnde Kommunikation untereinander oder Kompetenzrangeleien  wird von allen Beteiligten  weiter fleißig  gearbeitet und mit gutem Willen werden  sie sicher auch bald beendet sein.

 Weitere Dinge kamen aufs Papier:  der Wunsch nach monatlichen Berichten in den BNN über die Arbeit in den  Stadtbezirken waren ebenso Thema wie nicht vorhandene eigene Räume oder extrem schlechte Raumsituation.Die Überlegungen darüber und ebenso,  ob und  durch welche Möglichkeiten  ein Kollaps  der AWO Stadtbezirke  evtl. vermieden werden kann, - sei es  durch neue Formen der Begegnungsarbeit und/oder neue Strukturen  -  sind ein großes Anliegen des Kreisvorstanden und werden  darum weiterhin im Fokus der Überlegungen des Kreisvorstandes stehen,

Insgesamt  war dieses  zweite Arbeitstreffen ein  weiteres Zeichen des gegenseitigen  fruchtbaren Austausches und  der Kommunikation zwischen AWO Stadtbezirksmitgliedern und Kreisvorstandund alle Beteiligten hegten das  Anliegen  auf Fortführung dieses Dialoges.Der Dank aller für die gute  Bewirtung ging an  Klaus Lustig und sein Team , an die Kreisvorstandschaft für die Übernahme der Kosten, an die Organisatorinnen Beate Ebendt und Judith Marvi  für Vorbereitung und Durchführung und an Erich Weichsel für sein Grußwort.

 

Die unerreichten, ironischen bis unbequem bissigen Plakate des Heidelberger Plakatkünstlers Klaus Staeck stehen für mehr als 40 Jahre politische Kunst und deutsche Politikgeschichte. Seine großformatigen eigenwilligen Plakate sind griffig komponiert aus Fotomontagen - verbunden mit hintergründigen, oft provokanten Wörtern und Sprüchen.
Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. Sektion Nordbaden, Forum Ludwig Marum e.V. und der Karlsruher Club 50-Plus e.V. eröffnen am Donnerstag, 16. Juni um 19.30 Uhr eine Ausstellung mit Klassikern voll hohem Wiedererkennungswert sowie auch neuerer Werke des bekannten Künstlers und satirischen Grafikdesigners.

360° Vernissage-Steack

In die  Ausstellung
in der Adlerstraße 33 (beim Lidellplatz) führt Birgit Kipfer ein, Vorstandsmitglied des bundesweiten Vereins Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. Für musikalische Unterbrechungen sorgt temperamentvoll Künstlerin Konstanze Ihle mit dem Rhythmusinstrument Cajòn. Unter dem Titel "Nichts ist vergessen und erledigt" regt die ausgesuchte Auswahl an zum Hinterfragen und öffnet Augen für Missstände.


Klaus Staeck ist mehrfach ausgezeichneter kämpferischer Plakatkünstler und war lange Jahre Präsident der Berliner Akademie der Künste. Er erhielt zahlreiche Preise für sein Wirken; zuletzt den August-Bebel-Preis 2015, welcher einst von Günter Grass ins Leben gerufen worden ist.
"Demokratie ist kein Sofa zum Ausruhen sondern ein Arbeitsplatz für ihre Bürger. Aber es muss auch immer mal gelacht werden, damit die Köpfe wach bleiben." erklärt Klaus Staeck. So haben etliche seiner mehr als 300 Plakate ihn nicht nur sehr populär gemacht, sondern lösten Eklats aus. 41 mal klagten Leute und Institutionen vergeblich gegen Plakate von Klaus Staeck.

In der Karlsruher Adlerstraße können bis Ende Oktober während der Öffnungszeiten des Karlsruher Club 50-Plus e.V. Besucher sich Nachdenkliches ansehen zu Umweltpolitik, Ausländerfeindlichkeit, Rechtsstaat, Neonazis bis hin zur Illusion der befreienden Wirkung digitaler Technologien, ja Besorgnis erregender Entwicklung digitaler Plattformen ohne demokratische Kontrollen.

Termine

September 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30